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Tested by BIKESTER: Garmin Edge Explore

Touring-Radcomputer nicht nur zum Biken

Touring-Radcomputer nicht nur zum Biken

Wer sich – egal auf welchem Sportgerät – in unbekanntem Gelände bewegt, ist auf ein kleines Helferlein angewiesen, das zuverlässig den richtigen Weg weist. Unser Mitarbeiter David, der als Produktmanager für die Ausstattung und Modellpflege unserer Fahrräder zuständig ist, hat den Garmin Edge Explore einem speziellen Härtetest auf dem Rad und sogar auf Skitouren unterzogen.

Seit ich denken kann, sind Ski fahren und Radfahren meine grossen Leidenschaften. Die meiste Zeit im Jahr bin ich auf Höhenmeterjagd auf meinem Gravelbike und sobald der erste Schnee liegt, wechsle ich auf die Piste. Beides fühlt sich für mich sehr ähnlich an – bergauf ist es anstrengend und dann geht es schnell bergab! Da ich in diesem Jahr einige Trips plane, die mich in unbekanntes Gelände führen werden, war ich auf der Suche nach einem neuen Velocomputer mit Navigation. Der Garmin Edge Explore gehörte bereits zu meinen Favoriten. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen, als ich gefragt wurde, ob ich dieses grossartige Gerät für unseren Shop testen möchte. Farbdisplay und Touchscreen habe ich bisher nicht gehabt und war sehr neugierig, wie sich diese Kombination und alle weiteren Funktionen schlagen würde.

Erster Eindruck: Die Einrichtung ist ein Kinderspiel

Den ersten Pluspunkt gab es direkt beim Auspacken: Die Verpackung ist sehr schlicht gehalten und lässt sich gut nach Materialien trennen und recyclen. Die Montage war extrem simpel und schnell erledigt. Ich nutze bereits einen Garmin, insofern war die Einrichtung des Geräts ein Kinderspiel. Aber auch, wenn man keine Vorerfahrungen hat, ist die Menüstruktur sehr schlüssig aufgebaut und man findet alle benötigten Funktionen schnell, nicht zuletzt dank des Touchscreens. Lediglich die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone war etwas hakelig einzurichten, erwies sich dann aber als stabil.

Praxistest: Raus aus der Komfortzone

Um das Gerät wirklich zu fordern, habe ich es bei unterschiedlichsten Bedingungen getestet. Zuerst habe ich damit meine Pendelfahrten ins Büro aufgezeichnet. Das sind je nach Laune und Wetter zwischen 15 und 20 Kilometer, auch bei Temperaturen um den Nullpunkt und leichtem Regen. Am Wochenende habe ich den Garmin Edge Explore regelmässig auf längeren Radtouren durch nahegelegene Wälder mitgenommen, wo ich mit seiner Hilfe vorher geplante Touren nachgefahren bin.

Um den Velocomputer aus seiner Komfortzone zu holen und zu schauen, wie er sich mit anderen Sportarten verträgt, habe ich ihn auch auf diversen Skitouren dabeigehabt. Hierfür fand ich die mitgelieferte Halterung sehr praktisch, da ich den Edge Explore damit einfach am Schultergurt meines Rucksacks befestigen konnte. Während das Gerät jeden Meter meiner Tour aufzeichnete, hatte ich zudem auch die noch anstehenden Höhenmeter immer im Auge. Ein einziges Mal hat sich bei extremer Kälte (weit unter dem Gefrierpunkt) das Display des Geräts aufgehängt. Die Aufzeichnung lief allerdings im Hintergrund weiter und nach kurzer Zeit funktionierte alles wieder optimal.

Fazit: Für mich perfekt

Der Garmin Edge Explore war aus mehreren Gründen ein super Upgrade zu meinem älteren Velocomputer. Das Display ist angenehm gross und bei allen Lichtverhältnissen gut ablesbar, der Touchscreen funktionierte selbst bei Regen und mit Handschuhen wunderbar und vereinfachte die Bedienung sehr. Routen lassen sich sehr einfach erstellen sowie nachfahren und eine Anpassung der Navigation ist auch noch unterwegs möglich, wenn man zum Beispiel spontan abkürzen möchte.

Für meine Bedürfnisse war der Garmin Edge Explore perfekt. Für Pendler und Radabenteurer, die von ihrem GPS-Velocomputer vor allem eine gute Navigation erwarten, nebenbei ihre Touren aufzeichnen wollen und eventuell noch ein paar Anbauteile wie z.B. Licht steuern möchten, ist das Gerät zu dem Preis eine sehr attraktive Option.

Wer hingegen jederzeit detaillierte Informationen zum Trainingsstand im Blick haben möchte oder sehr lange Touren abseits befestigter Strassen auf seinem Mountainbike plant, sollte sich nach GPS-Velocomputern mit einem grösseren Funktionsumfang umsehen.

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