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Rennvelos

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Weit über hundert Jahre Radsport können nicht irren. Die Faszination Rennrad ist ungebrochen. Die schlank bereiften Fahrmaschinen setzten jeden Tritt in die Pedale direkt in Vortrieb um. Wegen ihres sportlichen Charakters sind sie für viele Radsportler die erste Wahl um im Unterlenker viele Kilometer dem Wind zu trotzen, Gebirgspässe zu bezwingen oder in gewundenen Straßen-Abfahrten Geschwindigkeit pur zu erleben. Je nach eigenem Fokus kann man heute wählen zwischen klassischem Rennrad, ausgewiesenem Langstrecken- oder Aero-Modell, exotisch anmutendem Triathlonbike oder geländefähigen Varianten für den Cyclocross- und Gravelroadeinsatz. Moderne Rennräder, Triathlonbikes und Cyclocrosser rollen meist mit Carbon- oder Aluminiumrahmen und 2x11-Schaltung an den Start. Immer mehr Hersteller setzen auch in der Welt der Rennräder auf Scheibenbremsen. Auch elektronische Schaltungen sind im Top-Segment anzutreffen.


Rennrad – für faszinierend hohe Geschwindigkeiten

Ein Rennrad steht für hohe Geschwindigkeiten. Dank verschiedener Varianten, vom Carbon-Rennrad für Straßenrennen bis zum Gravel Bike fürs Gelände, gibt es für jeden Einsatzbereich das perfekte Fahrrad. Worauf es beim Kauf eines Rennrads ankommt und welche Varianten es gibt, erklären wir dir hier.

Welche Merkmale besitzt ein Rennrad?

Bei einem reinrassigen Rennrad geht es darum, hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Dafür sind einige Merkmale entscheidend und prägend für diesen Bike-Typ:

  • leichte Bauteile
  • günstige Aerodynamik
  • Kettenschaltung
  • schmale Reifen

 

Das Material von Rahmen und Laufrädern ist ausschlaggebend für das Gewicht und somit für schnelles Tempo. Daher wird hier gerne ultraleichtes Carbon oder auch Aluminium verwendet. Ein weiterer Faktor, der gekonnt zu rasanten Fahrten beiträgt, ist die Aerodynamik. Diese wird zum einen durch die Geometrie beeinflusst, zum andern ebenfalls durch das verwendete Material. Auch diesbezüglich lässt sich mit Carbon hervorragend arbeiten – beispielsweise können aerodynamische Rohrformen mit dem leichten und steifen Werkstoff besonders gut verwirklicht werden.

Damit du deine Tretkraft jederzeit optimal übersetzen kannst, haben die Bikes in der Regel eine Kettenschaltung mit Kettenblättern und Ritzel verbaut. So kannst du auch in Kurvenfahrten oder bei Anstiegen beste Performance herausholen.

Mit möglichst schmalen und profillosen Reifen bekommt dein Laufrad optimalen Grip und möglichst geringen Rollwiderstand.

Verschiedene Rennradtypen für jeden Einsatzbereich

Je nach Wettkampftyp oder Einsatzbereich gibt es das Rennrad in unterschiedlichen Ausführungen. Von klassischen Straßenrennrädern über spezielle Triathlonräder bis hin zu Rennrädern für Abenteuer im Gelände bieten wir dir das passende Modell.

Straßenrennräder für den Wettkampf

Wenn du dich nicht nur in deiner Freizeit aufs Rennrad schwingst, sondern auch gern den Wettbewerb suchst, sind folgende Rennrad-Typen ideal für dich:

  • Aero-Rennräder
  • Race-Rennräder
  • Endurance-Rennräder (für Mehrtages- und Ultra-Rennen)
  • Triathlonräder

Aero-Bikes werden vor allem im Profi-Bereich immer beliebter. Ihr Fokus liegt auf ihrer besonderen Geometrie mit stark gestreckter Sitzposition. Das sorgt für einen geringeren Luftwiderstand und somit für höheres Tempo auf kurzen Strecken.

Die Race-Bauart ist der Klassiker im Rennrad-Bereich. Die Bikes sind schnell, leicht und perfekt für das klassische Radrennen oder bergige Straßen. Für den Rahmen wird üblicherweise die Diamantform eingesetzt, wobei es aber mittlerweile auch Geometrien mit einem nach hinten abfallenden/geslopten Oberrohr gibt. Das macht den Rahmen leichter und steifer. Da das geringe Gewicht das ausschlaggebende Kriterium bei Race-Bikes ist, werden sie meist aus Carbon gefertigt. Es gibt jedoch auch preiswertere Modelle aus Alu.

Endurance-Räder sind ideal, wenn du gerne richtig Strecke machen willst – zum Beispiel bei langen Radrennen oder für eine ausgedehnte Tour als Ausgleichssport. Ihre Rahmen sind etwas kürzer als beim klassischen Race-Rennrad und sie haben ein längeres Steuerrohr. Dadurch wird die Sitzposition aufrechter und Rücken sowie Schultern werden bei langen Strecken weniger belastet.

Das Triathlon-Rad konzentriert sich insbesondere auf die aerodynamische Sitzposition, um dich beispielsweise durch steilere Sitzwinkel für die anschließende Laufstrecke zu schonen. Bremskabel und weitere Komponenten sind bei dieser Variante, wie auch bei Aerobikes, in den Rohren integriert. Leistungsstarke Modelle mit elektronischer Schaltung oder Funkschaltung verzichten sogar gänzlich auf den Einsatz einer Verkabelung.

Dadurch, dass seine Rahmenrohre kegelförmig zulaufen, bietet das Triathlon-Rad einen reduzierten Luftwiderstand.

Rennräder für sportliche Abenteuer

Ein Rennrad muss nicht zwingend für die klassischen Rennen auf asphaltierter Straße verwendet werden. Zum Ausgleich für den Alltag kannst du dich mit deinem Rad auch auf Abenteuer im Gelände stürzen. Dafür eignen sich am besten Gravel- und Cyclocross-Bikes.

Gravelbikes sind echte Allrounder. Sie können sowohl hohes Tempo auf der Straße aufnehmen als auch für besten Fahrspaß im Gelände sorgen. Ihr Rahmen ähnelt dem des klassischen Rennrads, bietet aber mehr Reifenfreiheit. Daher sind die Reifen etwas breiter und profilierter. Zum Vergleich:

  • Rennrad – heutzutage häufig 25 bis 28 Millimeter Reifenbreite (früher: 19 bis 23 Millimeter)
  • Cyclocrosser – 30 bis 35 Millimeter (im Wettkampf: 33 Millimeter)
  • Gravelbikes – 35 bis 50 Millimeter Reifenbreite, je nach Rahmenbeschaffenheit, Felgen- und Laufradgröße
  • MTB-Reifen – ab etwa 55 Millimeter Reifenbreite aufwärts, es gibt allerdings wenige Gravel-Rahmen, die so viel Reifenfreiheit erlauben.

Gravelbikes können somit je nach Reifen-Set-up und Rahmengeometrie in Richtung Allroad (also vorzugsweise Straße sowie etwas Feldwege und Schotter), in Richtung MTB (mit Trails und anspruchsvollerem Gelände) oder auch in Richtung Reiserad (Bikepacking und Endurance) ausgerichtet sein.

Wenn du überwiegend den blitzschnellen Fahrspaß abseits der Straße suchst und zudem Rennambitionen hegst, dann sind Cyclocross-Bikes genau das Richtige für dich. Dank leicht breiterer Reifen (circa 30 bis 35 Millimeter, im Wettkampf 33 Millimeter) sowie griffiger Scheibenbremsen ist das Bremsverhalten selbst auf nassem oder schmutzigem Boden sehr zuverlässig. Meist verfügen diese Modelle über höhere Tretlager, damit deine Pedale nicht so schnell bei Wurzelpassagen oder anderen Hindernissen aufsetzen. Ein geringes Eigengewicht sorgt zudem dafür, dass du deinen Cyclocrosser auch bei Tragepassagen einfach handhaben kannst.

Üblicherweise gibt es das Rennrad mit einer Laufradgröße von 28 Zoll. Doch in unserem Sortiment findest du auch Bikes mit kleineren 27,5 Zoll oder großen 29 Zoll.

Rennrad kaufen und maximalen Speed genießen

Ob mit Scheibenbremse oder Felgenbremse, aus Stahl, Carbon oder Aluminium, für den Asphalt oder fürs Gelände – in unserem Sortiment findest du unterschiedliche Rennräder für Profi- und Hobbyfahrer*innen von namhaften Marken wie Bianchi, Cube, Trek und viele mehr.

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